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Dein positives Selbstbild

Dein Außen, Deine Umwelt, Deine Lebensumstände, spiegeln immer nur Dein Innen. Das was Du im Aussen tagtäglich erlebst, ist nur das genaue Spiegelbild Deines Inneren Selbstbildes. Wer sich selbst negativ sieht, wird im Aussen immer dafür die Bestätigung in Form von negativen Einflüssen bekommen. Wer dagegen ein positives Selbstbild von sich in seinem Inneren trägt, wird dies ebenfalls nach aussen ausstrahlen und mit entsprechenden positven Ereignissen und Reaktionen belohnt werden. Im Umkehrschluss bedeutet dies, wenn Du Dein inneres Selbstbild veränderst, veränderst Du auch Deine äussere Realität.

Dein Geist ist genau so real wie Dein Selbstbild. Du kannst beides nicht sehen oder anfassen und trotzdem weißt Du, dass diese Dinge real vorhanden sind. Mit Deinem Geist kannst Du Dir die schönsten Dinge auf der Welt ausmalen. Andererseits kannst Du ihn aber auch nutzen, um alles zu dramatisieren, schlechte Laune zu kriegen, überall das Negative zu suchen, usw.

Dein Selbstbild entsteht in Deinem Geist. Es ist die Vorstellung, die Du von Dir selbst hast. Es ist aber keine realistische Wahrheit, sondern ein subjektives Bild. Dein Selbstbild ist nichts anderes als eine Idee, ein Entwurf oder eine Grundeinstellung. Das Bild, was Du von Dir selbst hast und Deine grundsätzliche Einstellung zu Dir selbst, hat natürlich einen einschneidenden Einfluss auf Dein gesamtes Leben. Alles hängt davon ab, was Du mit Deiner geistigen Vorstellung über Dich selbst anstellst. Wenn Du Dein Selbstbild änderst, änderst Du automatisch auch Dein Leben. 

Deine Gedanken sind der Ursprung Deines Selbstbildes
Unsere Selbsteinschätzung, also wie wir über uns selbst denken, leitet und lenkt unser Verhalten und unser Verhalten gestaltet so unsere äußeren Verhältnisse. Mit anderen Worten, Deine Gedanken lenken Dein Verhalten und dieses löst in Deiner Umgebung immer eine bestimmte Reaktion aus. Daher ist es wichtig Deine Gedanken ganz bewusst zu wählen. Wenn Du Dich selbst, kraft Deiner Gedanken, positiv beeinflusst, wirst Du immer zu einer gewinnenden und positiven Ausstrahlung kommen. Andere Menschen freuen sich, Deine gute, aufbauende Energie genießen zu können. Das wiederrum bestätigt und verstärkt Dein positives Selbstbild.


Selbstgespräche beeinflussen Dein Selbstbild in ungeahnter Weise.

Deine inneren Selbstgespräche und das, was Du selbst über Dich sagst, beeinflusst ständig Dein Selbstbild. Negative Aussagen wie: "Das kann ich nicht, ich bin ein schlechter Zuhörer, ich bin eben egoistisch, so bin ich nun mal, das habe ich noch nie gerne gemacht, ich werde immer ausgenutzt, ich bin einfach  zu sensibel, ich bin nun mal so direkt. Ich schaffe es einfach nicht pünktlich zu sein. Wenn es nur so einfach wäre. Wenn ich doch den Mut aufbringen würde." oder aber positive Aussagen wie: "Ich bin klasse, das kann ich wirklich. Es ist einfach Erfolg zu haben. Alles was ich beginne gelingt mir. Ich bin ein Glückspilz. Das Leben ist mir wohlgesonnen. Meine Arbeit ist meine Erfüllung, usw." werden von Deinem Unterbewusstsein aufgenommen und erzeugen Dein Selbstbild / Selbstwert. Also wähle, genau wie Deine Gedanken, ganz bewusst positive Aussagen um Dein Unterbewusstsein und damit Dein positives Selbstbild zu verstärken. Sei achtsam mit allem was Du zu Dir selbst, aber auch zu anderen sagst.


Achtsamkeit ist der Preis der Freiheit oder Du bist was Du glaubst.

Du glaubst was Du glauben willst. Einbildung hat eine enorm starke Wirkung und sie wirkt auf das Selbstbild in einer starken Weise ein. Menschen die sich einbilden vom Schicksal gestraft zu werden erleiden mehr Unangenehmes als Menschen die das nicht glauben. Wer glaubt von Kollegen oder Vorgesetzten nicht respektiert zu werden, wird jede Äußerung immer zu seinem Nachteil interpretieren. Man sagt, Du glaubst nicht was Du siehst, sondern siehst immer das, an was Du glaubst.

Wie oft ist es Dir schon passiert, dass Du Situationen gesehen hast, weil Du dachtest dass sie so sein müssen, die sich hinterher aber ganz anders dar- und herausgestellt haben? Ein Beispiel hierfür ist zum Beispiel die berühmte Eifersucht. Ein eifersüchtger Mann sieht in jedem längeren Einkauf oder Wegbleiben seiner Frau, gleich ein heimliches Treffen mit ihrem Liebhaber. Hinterher stellt sich heraus, meist nachdem er ihr eine Szene gemacht hat, dass sie nur mit ihrer Freundin shoppen war. Je häufiger der Mann diese Einbildung zulässt, umso häufiger kommt es zum Streit bis irgendwann genau der Fall eintritt, den er sich einbildete. Seine Einbildung hat seine Realität erschaffen.

Doch das funktioniert auch im positiven Sinne. Die Placebo Forschung gibt hier eindrucksvolle Beispiele. Dr. Fabrizio Benedetti, Universität Turin, verabreichte Patienten mit Schüttellähmung (Parkinson) eine Kochsalzlösung und versicherte, es handle sich um eine mächtige Arznei. Das Neuronen Gewitter im Gehirn ging zurück und auch das Tattern der Patienten verschwand in zunehmendem Maße. Oder Ärzte gaben schwangeren Frauen ein Mittel, um die Übelkeit zu unterdrücken. Die meisten Frauen fühlten sich deutlich besser; ihr Magen beruhigte sich. Was die Frauen nicht  wussten: In Wahrheit erhielten sie ein Brechmittel. Die Erwartungshaltung löste den Placebo-Effekt aus.


Kindern, denen in der Schule gesagt wurde, sie seien langsam, haben die Überzeugung gewonnen, dass sie anders als die anderen sind und haben auch später langsam gelernt. Anderen Schülern wurde gesagt sie seien besonders prädestiniert diese Aufgaben besser zu lösen als die anderen Klassen und sie waren besser. Das Gesetz der positiven Erwartung setzt die Einbildung in Gang und es funktioniert, im Positiven wie im Negativen. 


Einbildung wirkt oder die Macht sein Leben durch Einbildung zu verändern

Und genau das kannst Du Dir nun zu nutze machen. Was Du Dir einbildest, wird Realität für Dich. Ein-Bild-ung, wie das Wort schon sagt geht es um Bilder die man sich vorstellt, also vor seinem inneren Auge entstehen lässt. Man nennt das auch Imagination oder bildhafte Vorstellung. Im Volksmund sagt man auch: "Ich mach mir ein Bild davon!". Und das geht ganz einfach und ist mit etwas Übung und Training problemlos, jederzeit im Alltag möglich.   

Eine entspannte Körperhaltung ist dabei wichtig. Lehne Dich einfach mal in Deinem Stuhl zurück, entspanne Dich und hole verschiedene Bilder in Dein Bewusstsein. Denke einfach mal an was Schönes, was Du bereits erlebt hast oder vielleicht noch erleben willst. Stell Dir einfach Bilhaft all das vor, was Du Dir wünscht.  Wenn Dir das nicht von Anfang an gelingt, so ist das gar nicht schlimm. Übung macht den Meister. Du kannst es auch ganz gezielt trainieren. Setz Dich entspannt vor einen Tisch und atme mit geschlossenen Augen einige Male tief und ruhig, ein und aus. Dann öffne die Augen und betrachte zwei Minuten lang konzentriert einen beliebigen Gegenstand auf dem Tisch. Schließe nun wieder die Augen und versuche Dich 30 Sekunden lang ganz intensiv diesen Gegenstand, vor Deinem inneren Auge vorzustellen. Dann öffne wieder die Augen, stelle den Gegenstand außer Sichtweite und zeichne den Gegenstand nach Deinem inneren Bild so genau wie möglich nach. Durch tägliches Training wird das Ergebnis immer besser. Wenn Du nichts mehr an Deiner Skizze verbessern kannst, wähle einen neuen Gegenstand für die weiteren Übungen.

Hilfreich sind auch sogenannte Collagen, also Zielbilder, von Sachen oder auch Ereignissen die Du Dir wünschst.  Fertige Dir diese Bilder an, indem Du einfach alles in das Bild einbringst, was Du Dir wünscht. Das geht am Computer genauso gut wie auf einem großen weißen Blatt Papier. Je öfter und je klarer Du Dir die Bilder deiner Wünsche "ein - bildest" umso sicherer werden diese zu Deiner Realität.

Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei.


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