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Vetrauen

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Vertrauen ist also das Gegenteil von Kontolle. Und genau das haben wir mehr und mehr verlernt, vertrauen zu können ohne kontrollieren zu müssen. Wir wollen alles und jeden kontrollieren. Weil wir nicht mehr darauf vertrauen können, dass genau das passieren wird was wir wünschen, wollen und brauchen. Das resultiert aus Angst und Zweifeln. Aber Vertrauen heißt: nicht kontrollieren zu müssen; frei von Angst zu sein. Dabei haben wir alle in uns drin, das tiefe innere Verlangen nach Vertrauen. In uns selbst und in alles um uns herum. Weil wir ohne Angst leben wollen. Und in uns allen gibt es diese Sehnsucht und vielleicht auch ein tiefes Wissen davon, dass wirkliches Vertrauen möglich ist. Vielleicht weil wir es bei anderen schon mal gesehen und erlebt haben.

Und noch ein wichtiger Punkt: Vertrauen in Menschen und Situationen zu haben ist wie ein Spiegel unserer selbst. Wir vertrauen dem Gegenüber nur in dem Maße, indem wir uns auch selbst vertrauen können. Unser eigenes Selbst - Vertrauen spiegelt sich indem Vertrauen anderen gegenüber wieder. Und unser Selbstvertrauen wiederrum erlangen wir aus den täglichen Umständen, Situaionen, Informationen und unseren daraus gemachten Erfahrungen. Wenn ein Mensch in seinem bisherigen Leben stark vernachlässigt wurde, nie ein Lob hörte, nie etwas richtig gemacht hat, immer kritisiert wurde, immer nur Hiobsbotschaften erhält und nur negative Situationen und Umstände erlebt, wie soll sich bei einem solchen Menschen später Selbstvertrauen aufbauen? Gar nicht, denn sein eigenes Selbstbild ist so negativ und somit sein vertrauen in sich selbst stark geschwächt. Das bedeutet, unser eigenes Selbsbild, ist von entscheidender Bedeutung, für unser Selbstvertrauen. Wie sehen wir uns selbst, was ist gut an uns, was können wir gut. 

Im Umkehrschluss bedeutet das, stärken wir unser Selbstvertrauen, stärken wir auch das Vertrauen in andere Menschen, in Umstände und Situationen und in den Prozess des Lebens. Je besser unser Selbstbild von uns selbst ist, umso stärker auch unser Selbstvertrauen. Welches Selbstbild hast Du von Dir? Aber vor allem, was kannst Du tun, um Dein Selbsbild zu verbessern und umzuprogrammieren? Hier möchte ich Dir gerne die sieben Dimensionen des idealen, positiven Selbstbildes (in Anlehnung an das Buch: „Erfinde Dich neu“ von Prof. Kurt Tepperwein) aufzeigen:


1.Positives Denken

Alles ist gut, so wie es ist. Das ist mein Leitspruch seit vielen Jahren. Denn egal was mir in meinem Leben passiert ist, es hat mir gedient, es war zu etwas nütze. Wenn etwas nicht so lief wie ich wollte, erkannte ich immer zu einem späteren Zeitpunkt, dass das was passiert ist, genau das war, was ich zu diesem Zeitpunkt brauchte um zu lernen. Durch diesen Leitspruch: Alles ist gut so wie es ist, lernte ich immer mehr, dass alles mir nur dienen und helfen will. Dazu gehört auch, achtsam und beharrlich durchs Leben zu gehen, gelassen tun, was zu tun ist, dankbar die Wirklichkeit (also zu erkennen wozu es gut ist) hinter dem Schein zu erkennen und geborgen in der Fülle des Seins zu leben. Dankbar sein für das was ich habe und was ich erlebe. Positives Denken ist also in Wirklichkeit den Schein zu durchbrechen und entbindet uns von dem Zwang, alles beurteilen und negativ verurteilen zu müssen. Positives Denken hat immer etwas mit Liebe zu tun: es ent-deckt die Liebe in allem.


2. Positives Fühlen

Offen und ausgeglichen die Menschen so annehmen, wie sie nun einmal sind. Vertrauensvoll und zuversichtlich zu seinen Gefühlen stehen und sich wert fühlen, in der Fülle zu leben. Wenn ich in negative Stimmung komme, dann akzeptiere ich in dem Moment, dass ich jetzt schlecht drauf bin, gehe dann aber gleich dazu über, zu ent-decken, warum ich schlecht drauf bin, was die wahre Ursache dafür ist und beginne nun meine Gefühle zu verbessern, indem ich meine Sichtweise und meine innere Einstellung dazu ändere. Denn oft sind die Dinge für mich nur deswegen negativ, weil meine Wahrnehmung auf dem Negativen liegt. Ändere ich meine Wahrnehmung und erkenne das positive in einer Situation, ändern sich auch meine Gefühle. Dazu gehören positive Bilder, denn sie sind geformte Gefühle.


3. Positives Wollen

Der Wille ist die Vereinigung von klarer Absicht, unerschütterlichem Glauben und gebündelter Handlungsenergie. Aber ich bin mir auch im Klaren darüber, dass das was ich will, nicht immer das Beste für mich ist. Denn nicht immer ist das was wir wollen, auch das was wir brauchen. Nehmen wir Sodbrennen. viele Menschen haben Sodbrennen. Wir alle wollen aber kein Sodbrennen haben, also wollen wir, dass das Sodbrennen aufhört. Das ist unser Wille. Doch anstatt zu wollen, dass das Sodbrennen aufhört, sollten wir lieber die Ursache hinter dem Sodbrennen erkennen. Was ist uns auf den Magen geschlagen? Warum sind wir so sauer? Wovor ängstigen wir uns? Sobald wir erkennen, was die Ursache ist, hat das Sodbrennen seinen Zweck erfüllt und kann gehen.


4. Positives Reden

..bedeutet: sich klar ausdrücken zu lernen und die Wortinflation zu stoppen. Keinen ungebetenen Rat geben und auch schweigen lernen. Ehrlich sein in Wort und Tat und Wortgeschenke machen. Mut machen, Trost spenden und Worte nur zum Helfen, Danken und Segnen gebrauchen. Dazu gehört das positive Zuhören, das Hinhören, was der andere sagt und darauf eingehen. Leben findet auch da statt, wo nicht mehr gesprochen wird. Schweigen und Stille sind der Klang der Seele. Im Schweigen kommunizieren Herzen miteinander. Überprüfe Dein Reden nach den drei Punkten: 1. Ist es wichtig? 2. Ist es die Wahrheit? 3. Helfe ich damit einem anderen?


5. Positives Handeln

Dazu gehört: Überlegt, feinfühlig und nachsichtig handeln. Liebevoll, konstruktiv und hilfreich sein. Halten, was man verspricht. Zuverlässig, rücksichtsvoll und beharrlich bleiben, unabhängig von den Erwartungen der anderen. Verantwortungs- und selbstbewusst sein bei allem, was ich tue. Lernen zu geben und zu nehmen und aus der „Innere Führung“ im richtigen Augenblick das Richtige tun. Positives Handel ist Bewegung: sich selbst in Bewegung setzen, andere und anderes bewegen.


6. Positives Bewusstsein

Die Quelle ist im Innen, d.h. regelmäßige Zeit für Meditation und Gebet. Das führt dazu, in der Erkenntnis der Wahrheit und Wirklichkeit harmonisch, selbstlos und geborgen zu sein. Alles ist darauf ausgerichtet, das Bewusstsein zu erweitern, höchstes Bewusstsein zu erreichen….sich selbst als Bewusstsein zu erkennen (inneres Lächeln).


7. Positives Leben

Heißt, wirklich zu leben, sein Leben führen und gestalten. Schöpfer des eigenen Lebens, der eigenen Lebensverhältnisse zu sein: Die geistigen Gesetze beachten, sorglos und gelassen durchs Leben gehen, in der Erkenntnis, alles ist „gleich-gültig“. Harmonische Beziehungen pflegen und sich auch an den kleinen Dingen erfreuen. Gern leben, vernünftig, vorbildlich und gesund, aber auch jederzeit bereit sein zu gehen. Das ganze Sein auf das Höchste ausrichten und Gott in allem und jedem erkennen und achten. Dankbar und bewusst jeden Augenblick erfüllen. Geistesgegenwärtig und sinnvoll leben.


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