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Die Leichtigkeit des Lebens


Jeder Mensch hat von Natur aus genügend Lebensenergie zur Verfügung. Die Unterschiede zeigen sich darin, was wir damit machen: manche leben intensiv und ausgelassen als obs kein Morgen mehr gäbe, andere sind auf Stabilität und Sicherheit bedacht und wollen dass alles in geregelten Bahnen läuft und wieder andere trauen sich überhaupt nicht zu leben vor lauter Kummer, Angst und Sorgen. Für die meisten von uns bleibt neben dem Alltag kaum etwas Lebensenergie für die wahren Schönheiten des Lebens übrig. Wir verbrauchen jede Menge Lebensenergie ohne es bewusst zu bemerken. Auffällig wird es meist erst durch Symptome wie Lustlosigkeit, Ausgebranntheit, Sinnleere, Sorgen, Klagen, Ängste und gesundheitliche Probleme – das Leben fällt uns sehr schwer, es liegt wie Blei auf unseren Schultern. Von Leichtigkeit keine Spur. Die Überbetonung von Leistung in unserer Gesellschaft hat in ein großes Ungleichgewicht geführt und damit eine neue Volkskrankheit geschaffen – den Bournout. Jetzt gilt es das Leben zu Entschleunigen, um aus dem erschöpfenden Leben ein ausgeglichenes Leben der Leichtigkeit zu machen.

Die Polaritäten Schwere und Leichtigkeit liegen immer sehr dicht beieinander. In China gibt es beispielsweise nur ein Schriftzeichen für Krise und Chance. Ganz anders in unseren Breitengraden. Gerne begegnen wir den Schlägen des Alltages mit Schwere. Wir wälzen Probleme, diskutieren Ängste, bestärken uns in unseren Sorgen, schimpfen über das Wetter (zu kalt, zu heiss) und übersehen dabei häufig, dass hinter dieser schweren Fassade Chancen und Leichtigkeit verborgen sind, denn an jedem Tag (1.440 Minuten) bleibt Raum für Positives! Selbst hinter dem neblig-grau-kalten Novembersonntag steckt der Charme eines gemütlichen, kuscheligen Lesetages. Wir müssen nur einmal den Mut aufbringen, loszulassen und Ballast abzuwerfen. Mit jedem abgeworfenen Problem, mit jeder losgelassenen Sorge und jedem negativen mentalen Ballast den wir aufräumen oder ausmisten wird Energie frei für die wesentlichen Dinge und die Schönheiten des Lebens: Freude, Gelassenheit. Selbstbestimmung, Erfolg. Du bist eingeladen, die Freude am Leben, die Leichtigkeit des Lebens, wiederzuentdecken. Aber Du musst es auch wirklich wollen.

Setze Dich einmal hin und atme tief durch. Schließe die Augen und denke......NICHTS! Ich weiß, das ist schon Mal das erste Problem. Denn, Wir denken ca. 60.000 Gedanken pro Tag und oft ist es immer wieder dasselbe, was wir denken. Oft plagen uns unsere Probleme, Ängste und Sorgen oder auch Ärger, Wut und in manchen Fällen auch mal Zorn. Und vielleicht denkst Du gerade jetzt in dem Moment: "Der Hanno hat ja keine Ahnung von meinen Sorgen und Existenzängsten. Die werden nun einmal nicht plötzlich nichtig und klein oder verschwinden ganz, nur weil ich nicht daran denken will!"

Stimmt, ich gebe Dir Recht, so einfach geht das nicht. Ängste verschwinden nicht plötzlich, so, als ob sie wie von Zauberhand unter den Teppich gekehrt würden. Das wäre auch nicht wirklich praktisch, da dieser Teppich im Laufe der Zeit so viele Falten und Huppel bekommen würde, dass man täglich darüber stolpern würde. Aber bedenke, es ist vielleicht nicht möglich nichts zu denken, aber es ist schon möglich etwas anderes zu denken. Denn immerhin, was wir denken, bestimmen wir selbst. Du kannst Dich also entscheiden weiter Deine trübsinnigen, angstgeladenen Gedanken zu denken oder Du drehst das Blatt um und schaust Dir mal die zweite Seite an. Denn alles im Leben hat zwei Seiten.

Und mach Dir mal bewusst, dass selbst die unerträglichste Situation keine vollen 24 Stunden pro Tag gegenwärtig ist. Oft wirken die ängstliche Gefühle und Gedanken einfach nur sehr lange nach oder wirken an den nächsten Tag schon mal vor. Aber Du kannst das steuern, auch wenn Du Dich am Anfang vielleicht dazu zwingen musst. Egal, tue es. Denn es wird Dir gut tun. Die Japaner sagen, dass jedes Problem seine Zeit hat. Sie packen jedes Problem in eine Schublade und holen es erst dann heraus, wenn es wirklich dran ist. Wir Deutschen hingegen, machen uns schon lange vorher und auch lange nach einem Problem Gedanken und zermatern uns den Kopf. Aber das ist Blödsinn. Denn warum soll ich über ein Problem nachdenken, welches vielleicht gar nicht kommt? Oder warum soll ich noch lange Zeit nach dem das Problem akut wurde, meine Gedanken darum kreisen lassen? Wenn das Problem da ist, dann weiß ich was es ist und denke an mögliche Lösungen. Das ist doch wesentlich effektiver und effizienter, oder?

Also nochmal, schaffe Dir eine Art Ruheinsel auf der Du absolut ungestört sein kannst. Dann setze Dich hin, schließe Die Augen und denke entweder an nichts oder, wenn es Dir nicht gelingt, denke an Lösungen Deines Problems. Schau Dir doch in Gedanken mal einen Film an, indem Du die Hauptrolle spielst und Dein Problem löst. Lass Dich in Deinem Film ein Held sein, für den kein Problem zu groß ist und der für alles eine Lösung hat. So wie McGyver im Fernsehen. Und wenn Du das nicht auf Anhieb kannst, dann schreibe Dir vor Deiner Entschleunigung des Alltags, also dem Rückzug auf Deine Ruheinsel Dein Drehbuch für Deinen Film. Ließ es Dir so oft durch, bis Du dazu die Bilder im Bewusstsein hast. Die kommen meist von ganz allein. So habe ich mir geholfen, denn  auch ich hatte am Anfang ein Problem damit. Und wenn Du die Szene auswendig kannst, wenn Du sie immer und immer wieder vor Deinem geistigen Auge ablaufen lassen kannst, dann gehe auf Deine Insel und träume von Deiner tollen Zukunft. Nimm Dir jeden Tag Zeit dazu. Es wird besser und besser von Tag zu Tag.

Viel Spaß und Erfolg

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