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Bemühen oder besser loslassen?


Leben heißt lernen und lernen heißt Leben! Kurz und bündig ist dies der Sinn
des Lebens. Wir alle sind hier auf dieser Welt um unsere Lernschritt zu machen. Ich könnte auch sagen, Du lebst um zu lernen. Und das Resultat eines jeden einzelnen Lernschrittes sollte es sein, Dein Bewusstsein zu öffnen und zu verändern. Die Frage die sich hier stellt, wann lernt der Mensch? Und hier ist nicht das Lernen eines Textes oder das Lernen von Schulwissen gemeint. Vielmehr geht es mir um das Lernen von den Mechanismen des Lebens oder anders ausgedrückt, das Lernen von Lebensweisheiten.

Nun, in den meisten Fällen lernen wir, wenn Probleme anstehen. Denn Probleme sind die Lehrmeister des Lebens. Darauf bin ich ja schon in anderen Themen näher eingegangen. Immer wenn wir vom Leben ein Problem gestellt bekommen, müssen wir lernen, dieses Problem zu lösen. Und ich habe festgestellt, dass wir immer die Lernschritte bekommen, die der Situation angemessen sind. Freiwilliges Lernen ist fast immer ausgeschlossen. Denn wenn es uns gut geht, warum sollen wir dann lernen? Anscheinend machen wir ja alles richtig. Wenn wir Menschen mit Problemen konfrontiert werden, die wir nicht lösen wollen, so sorgt eine höhere Instanz dafür, dass das Problem immer wieder kommt und immer heftiger, schlimmer und größer wird. Diese Instanz nennen wir Menschen dann Schicksal. Das Schicksal ist, wenn Du so willst, der vom Leben vorher bestimmte Lehrplan. Und beim Lernen hat jeder Mensch die Wahl. Lernt er freiwillig oder muss er gezwungen werden? Lernt er von anderen oder muss er eigene Erfahrungen machen? Lernen wird der Mensch auf jeden Fall. Aber wie sagt der Volksmund so schön:
„Wer nicht hören will muss fühlen. Wer nicht lernen will muss leiden!“

Jetzt sind wir natürlich versucht zu sagen, dass lernen immer schlecht ist. Aber stimmt das wirklich? Ist lernen wirklich schlecht, oder ist lernen sogar gut für uns Menschen? Wir alle sind auf der Suche nach Glück und vollkommener Zufriedenheit. Dabei machen die meisten den Fehler und suchen das Glück im Außen, also in materiellen Dingen. Ein schönes Auto, ein tolles Haus und so weiter, üben nur so lange einen wirklichen Reiz in uns aus, bis wir sie besitzen. Und dann? Sind wir dann glücklich? Nein, dann streben wir nach etwas anderem! Aber wann sind wir wirklich glücklich. Wann können wir uns zurück lehnen und sagen: „Ja, jetzt bin ich voll und ganz zufrieden!“ Ich habe für mich die Erkenntnis gewonnen, dass äußere Besitztümer lediglich Fassade und Illusion sind. Der wahre „Besitz“ ist in meinem Inneren. Dort ist der wahre Ort des Glücks und der Zufriedenheit. Auch ich war hinter den Millionen her, auch ich wollte schnelle Autos, tolle Häuser usw. Und als ich das alles hatte, war ich dann glücklich? Im Gegenteil, dann fing der Stress ja erst richtig an. Wo eine Million ist braucht man zwei, wo ein Auto ist müssen es zwei sein und so weiter. Doch dies ist fatal, den diese Schraube hört niemals auf. Doch glücklich bin ich so nie geworden. Also habe ich mich gefragt, wann ich wirklich glücklich bin!

Was ist für Dich Glück? Hast Du Dir schon einmal darüber Gedanken gemacht? Für mich enthält heute ein Kinderlachen weit mehr Glück als ein neuer Porsche! Ein Dankeschön eines zufriedenen Lesers macht mich zufriedener als das Geld welches ich damit verdienen könnte. Das ist meine Einstellung. Jetzt wirst Du vielleicht entgegnen, dass ich leicht reden habe. Schließlich brauche ich nicht für das notwendigste Überleben zu kämpfen. Doch da möchte ich entgegnen, dass ich auch diese Situation sehr gut kenne. Früher lachte ich über Leute, die an der Tankstelle für 20.—DM tanken mussten, weil es für eine ganze Tankfüllung nie reichte. Aber wie es in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus. Plötzlich stand ich vor dem gleichen Problem. Im Gegenteil, ich hatte nicht mal mehr 20.—DM zum Tanken. Ich war so pleite, dass ich mich Nachts auf den Acker eines befreundeten Bauers geschlichen habe, um Kartoffeln zu klauen. Schließlich musste ich ja was essen.

Wenn Du also denkst, dass Deine Situation, Deine Umstände dafür verantwortlich sind, dass Du im materiellen Dein Glück suchst, dann sage ich Dir, vergesse es. Das wahre Glück ist nicht abhängig von Äußerlichkeiten. Es beschreibt vielmehr einen Bewusstseinszustand, eine Harmonie Deiner Seele mit der Welt. Du bist im Einklang. Wer sich seinen Aufgaben auf dieser Welt wirklich bewusst ist und genau danach handelt, der wird die wahre Glück – Seeligkeit erfahren. Und damit der Mensch das Streben und Suchen nach Glück nicht aufgibt, sorgt das Leid, also der Gegenpol von Glück dafür, dass er immer weiter sucht. So ist das Leid die Triebfed er jeglicher Entwicklung bei uns Menschen. Wenn es uns schlecht geht, wollen wir zwangsläufig, dass es uns wieder besser geht. Und somit werden wir vom Leben regelrecht dazu gezwungen zu lernen, also das notwendige zu tun um die Not zu wenden.

Prinzipiell gilt, dass immer nur das eintreten wird, was Du erwartest. Dabei ist nicht das Verstandesmäßige Erwarten gemeint sondern das tiefe innere Gefühl, dass es passieren wird. Du kannst immer nur die Dinge realisieren die Du Dir auch wirklich vorstellen kannst. Das Gesetz der Erwartung verlangt von Dir, dass Du Dich auf die Situation auf die Du wartest, auch vorbereitest. Es genügt nicht einfach nur zu sagen: „Ich erwarte, dass ich 10.000.—DM bekomme!“ Nur wo Motivation und das tiefe innere Gefühl ist, kann Realisation erfolgen. Du solltest Dich immer so verhalten, als ob Deiner Erwartung bereits entsprochen wurde. Verhalte Dich so, als ob Du das Ziel bereits erreicht hast. So solltest Du Dinge tun, die dem gewünschten Ziel entsprechen. Auch wenn das Ziel noch nicht vorhanden ist. Man spricht hierbei vom tätigen Glauben.

Stelle Dir jetzt in diesem Moment vor, Dein Ziel wäre erreicht und handele entsprechend! Ich darf Dir ein Beispiel nennen. Angenommen Du wünschst Dir ein neues Auto. Dann beginne schon einmal damit, Dir kleines Zubehör für den Wagen zu kaufen. Oder kaufe ein neues Pflege Set, neue passende Fußmatten oder ein neues Autoradio. Oder nehmen wir ein anderes Beispiel: Du wünschst Dir ein neues Haus. Dann beginne Gardinen zu nähen, kaufe Samen für den Vorgarten, hole einen neuen Fußabstreifer oder schreibe schon Deine Einladungskarten. Aber bitte, Dein tätiger Glaube soll nun nicht so weit gehen, daß Du Dir wünschst Millionär zu werden und bereits neue Autos bestellst. Sondern achte auf die kleinen Dinge. Wenn Du Dir ein neues Auto wünschst, fällt Dir ganz „zufällig“ ein Prospekt von diesem Auto in die Hände. Oder Du erhältst ein Werbeschreiben eines Finanzmaklers, der Dir gute Konditionen ab 100.000.—DM anbieten will. Du merkst sicher worauf ich hinaus will. Achte wachsam auf die kleinen Vorzeichen Deines Erfolges. Columbus sah auch erst zuerst Treibholz im Meer, bevor er
Amerika entdeckte.

Der Volksmund sagt: „Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus!“ Was jetzt für viele kompletter Unsinn ist, ist aber einfach nur vollkommene Logik. Die physische Materie benötigt einfach nur Zeit, bis sie sich in der Realität manifestieren kann. In dem Moment, wo Du Deinen Wunsch hast, ist der Lösungsweg bereits vorhanden. Dafür sorgt unser Unterbewusstsein. Es ist lediglich eine Frage der Zeit, bis Dein Wunsch Realität wird. Je stärker und intensiver (Gefühl) Dein Wunsch ist, um so schneller zeigt sich die Auswirkung auf der materiellen Ebene. Nehmen wir an Du hast Dir zum Ziel gesetzt, vermögend zu werden. Du hast Dein Ziel richtig gesetzt, Du kennst den genauen Betrag, Du hast Dein Ziel strukturiert und gehst jetzt Deine Erfolgsschritte. Du verhältst Dich jetzt so, als ob Dein Ziel schon realisiert wäre. Nun kann es sein, dass Gedanken in Dein Bewusstsein kommen, die Dich an der Realisation zweifeln lassen (Gesetz der quälenden Gedanken). Was tust Du?

Nun, in den meisten Fällen setzt jetzt der Verstand ein und der Wille. „Ich will aber dass....!“ Und Du tust jetzt Dinge, die verstandesgemäß gesteuert sind. So kann es zum Beispiel vorkommen, dass Du Dir Bestätigung von Außen holen willst. Du erzählst jedem, dass Du bald reich bist und willst somit erreichen, dass man Dir recht gibt: „Ja, wenn Du so weiter machst, hast Du es bald geschafft!“ Das soll dann nur Deine eigene Unsicherheit überdecken. Oder Du kaufst plötzlich Dinge, die nicht Deinen Verhältnissen angepasst sind, nur um Dir selbst zu beweisen, daß Du es schaffen wirst. Und genau hier tritt dann meistens genau das Gegenteil ein. Es ist sehr wichtig, auf dieses Phänomen näher ein zugehen. Denn dieses Gesetz der umgekehrten Wirkung, ist einer der häufigsten Gründe, warum viele nicht das erleben, was sie sich wünschen, sondern das genaue Gegenteil.

Wenn Du diesen Handlungen auf den Grund gehst, weißt Du auch wieso. Warum tust Du diese Dinge? Um Dir Bestätigung zu holen. Warum brauchst Du Bestätigung? Weil Du Zweifel hast und nicht genügend Vertrauen. Und Zweifel führen dazu, dass genau das Gegenteil von dem eintritt, was Du eigentlich willst. Denn durch diese Handlungen gibst Du Deinen Zweifeln recht und verstärkst sie. Um das Gesetz der umgekehrten Wirkung zu verhindern, musst Du etwas wollen, ohne es krampfhaft zu wollen! Dies bedeutet, dass Dein „Wollen“ nicht aus der Logik oder aus Deinem Verstand heraus geprägt sein darf, sondern direkt von Deinem Unterbewusstsein. Der Witz an der Sache ist, dass es oft besser ist, weniger zu tun, als zwanghaft zu bemühen. Das heißt jetzt nicht, dass Du bequem sein sollst, aber Du solltest eben auch nicht krampfhaft im Außen versuchen Dein Ziel anzutreiben. Denn Druck erzeugt eben immer noch Gegendruck.

Entwickele einfach ein 100%tiges Vertrauen zu Deinem Unterbewusstsein. Sei Dir einfach ganz sicher, dass Dein Unterbewusstsein immer das beste Resultat hervorbringt. Wenn Du Auto fährst, dann kontrollierst Du zwar Deine Instrumente, aber Du setzt doch voraus, dass der Motor, also der wichtigste Teil, auch ohne Deinen Einfluss selbständig arbeitet. Genauso ist es mit Deinem Unterbewusstsein. Kontrolliere Deine „Instrumente“ –Deine Gedanken, Deine Gefühle, Dein Reden und Dein Handeln- und lasse Deinen Motor –Dein Unterbewusstsein- einfach seine Arbeit tun. Fasse Vertrauen in Dein Unterbewusstsein und Du wirst sehen, dass die Verwirklichung Deines Zieles keinen äußeren Kraftaufwand benötigt, sondern einfach nur inneres Vertrauen. Je mehr Du in der Lage bist, krampfhafte Willensanstrengungen zu vermeiden, desto besser wirst Du von Deinem Unterbewusstsein geführt. Je entspannter Du Deinem Wunsch gegenüberstehst, um so schneller wird er realisiert sein, da Dein Unterbewusstsein die Kräfte ungehindert, richtig lenken kann.

Auch das ist Motivation. Motivation kann auch in der richtigen Einstellung gefunden werden. Denn mit Deiner äußeren Kraft etwas erzwingen zu wollen, bedeutet schlicht und einfach Widerstand. Der Idealfall ist, wenn Du lediglich das ausführende Organ Deines Unterbewusstseins bist. Das logische Denken hat die Aufgabe auszuwählen. Das Unterbewusstsein dient dazu Deine Auswahl zu verwirklichen! Auch Mut ist eigentlich keine so erstrebenswerte Sache wie allgemein angenommen wird. Denn was ist denn Mut wirklich? Mut, etwas zu tun, ist nur die Angst, etwas nicht zu schaffen! Wozu brauchst Du denn Mut, wenn Du Deinem Unterbewußtsein 100%tig vertraust? Alles was Dir geschieht, hat einen positiven Grundaspekt. Doch Dein Verstand ist nicht in der Lage dies sofort zu erkennen. Dein Unterbewußtsein hingegen kann klar und eindeutig erkennen, was der Verwirklichung Deiner Ziele wirklich dienlich ist.

Je mehr Du Deine Logik und Deinen Verstand ausschaltest, je mehr Du Deinem Unterbewußtsein die Führung überlässt, desto schneller wirst Du Deine Ziele erreichen. Je mehr Du Dein Ziel klar vor Augen hast, ohne es krampfhaft zu wollen, umso schneller wirst Du es also erreichen.

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