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Spiel des Lebens

Wir werden in diese Welt geboren, oder soll ich besser sagen, wir
reinkarnieren in diese Welt. Unsere Seele sucht sich einen Körper, eine Familie und ein Umfeld aus, in dem sie die Lernschritte des Lebens lernen will. Einige Seelen bekommen bereits bei der Geburt ein Handicap mit auf den Weg. Eine angeborene Krankheit zum Beispiel. Warum? Weil sie einen bestimmten Lernschritt in ihrem früheren Leben nicht gehen/lernen wollten. Also dürfen sie diesen Lernschritt noch einmal angehen. Nur dieses mal unter erschwerten Bedingungen, eben mit einem Handicap. Und so treten sie das Spiel, was wir Leben nennen, an........
Worum geht es im Spiel des Lebens?

Es geht darum die vollkommene Liebe zu lernen, zu leben und zu lehren. Das ist das große Ziel, der berühmte Sinn im Leben. Neben diesem großen Ziel wird alles andere eher unwichtig. Und wenn Du mir nicht glaubst, dann frage Dich doch mal, wie Du dich gefühlt hast, als Du so richtig verliebt warst. Ist es nicht so, dass neben dieser Verliebtheit, alles andere an Wichtigkeit und Macht verloren hat? Hast Du nicht alles plötzlich viel einfacher, schöner, lebenswerter, freundlicher und positiver wahrgenommen? Das alles vermag die Liebe in unserem Leben. Also kann es nach meiner Einschätzung nur ein einziges Ziel für die Menschen geben. Die Liebe, zu sich selbst, zu seinen Mitmenschen und zu allem was ist. Die vollkommenen Liebe eben. Doch bis dahin scheint für viele ein langer, steiniger Weg zu liegen.

Als Babys sind wir in der Lage, bedingungslos zu lieben. Und meist werden wir auch bedingungslos geliebt. Zumindest am Anfang. Doch dann beginnt das Spiel. Wir werden geformt, von unseren Eltern, unseren Geschwistern, von unseren Verwandten und Bekannten und von unserem ganzen Umfeld. Alle geben sie uns ihre eigenen, persönlichen Werte mit auf den Weg. Wenn wir als Baby viel schreien, bekommen wir unseren Wert vermittelt: „ Du bist ein anstrengendes und nervendes Kind.“ Wenn wir brav sind und viel schlafen , bekommen wir den Wert vermittelt: „Du bist ein braves und genügsames, problemloses Kind.“

Wenn wir früh anfangen zu reden, sind wir ein schlaues Kind und wenn wir mit drei Jahren immer noch nicht laufen können sind wir plötzlich zurückgeblieben. Natürlich ist das jetzt sehr vereinfacht dargestellt, aber Du erkennst bestimmt worauf ich hinaus will. Wir werden geprägt durch unser Umfeld. Wir erhalten die Wertigkeiten, die unser Umfeld als wahr annimmt und somit empfinden wir sie auch als wahr. Aber wer sagt denn, dass ein Kind, welches mit drei Jahren noch nicht laufen kann, zurückgeblieben ist? Diese Wertigkeit wurde irgendwann einmal vorgenommen und dann von Generation zu Generation übernommen. Und wenn sich niemand fragt, ob diese Wertigkeit richtig oder falsch ist und sie einfach übernimmt ohne zu hinterfragen, werden Generationen nach uns immer noch behaupten, dass Kinder die mit drei Jahren noch nicht laufen können, zurückgeblieben sind.

Und so prägt unser Umfeld uns unser ganzes leben lang. Wir übernehmen Wertigkeiten von anderen und festigen so unsere Einstellungen, bzw. wir übernehmen unbewusst ein Wertesystem von außen! Im Laufe der Jahre kommen dann noch unsere eigenen Erfahrungen hinzu, die aber meist das bestätigen, was wir als Wahrheit übernommen haben. Womit das zusammenhängt erkläre ich gleich. Wichtig ist, das Du erkennst, das alles was Du für Dich als wahr angenommen hast, zum größten Teil von Deinem Umfeld gekommen ist. So formst und prägst Du im Laufe der Zeit Deine eigenen Einstellungen. Begründet auf den Wahrnehmungen Deines Umfeldes. Und je mehr Bestätigung Du für Deine Einstellungen bekommst, je mehr Mitmenschen Deine Einstellungen mit Dir teilen, umso mehr werden für Dich Deine Einstellungen zu Tatsachen.

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