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Der Mensch, das Gewohnheitstier

Sicher kennst Du das. Manche Tagesabläufe laufen immer gleich ab. Morgens
aufstehen, Kaffe kochen, Morgentoilette, frühstücken, duschen, anziehen, fertig machen, zur Arbeit fahren usw. Das ist genau das was wir im Volksmund Alltag nennen und scherzhaft mit dem folgenden Satz titulieren: „Der Mensch ist ein Gewohnheitstier!“. Der Alltag besteht zum großen Teil aus liebgewonnenen Gewohnheiten, unseren persönlichen Ritualen. Dazu gehört der „Guten Morgen Kuß“ genauso dazu, wie abends der Griff zur Fernbedienung des Fernsehers. Es gibt Gewohnheiten ohne die wir fast nicht mehr aus zu kommen scheinen. Nehmen wir als Beispiel das Zähneputzen. Stell Dir vor, Du müßtest morgens aus dem Haus gehen ohne Zähne geputzt zu haben. Nicht denkbar, oder? Es gibt auch Gewohnheiten die sich als sehr sinnvoll herausgestellt haben. Nehmen wir zum Beispiel die Gewohnheit, den Haustürschlüssel, direkt nach dem Aufschließen der Haustür, an seinen Platz zu legen. Das hat zur Folge, dass Du ihn nicht mehr suchen musst, weil er sich immer am gleichen Platz befindet.

Nun gibt es die These, dass unsere Gewohnheiten unseren Tagesablauf stark beeinflussen. Stell Dir vor, Du müsstest jeden Morgen etwas tun, was Dir absolut keinen Spaß macht. Glaubst Du, dass Dich dies in irgend einer Weise beeinflussen wird? Bestimmt. Und wie ist es mit Ritualen, die uns jede
n Morgen sehr viel Spaß machen? Natürlich beeinflussen uns auch diese Rituale, allerdings positiv! Wäre es dann nicht sinnvoll, sich Rituale an zu gewöhnen, bis sie zu Gewohnheiten werden, die uns motivieren, uns bestärken in dem was wir tun, uns Mut machen oder die uns einfach nur Spaß machen? Solche Rituale fördert mindway.

Beginne jeden Tag positiv (vielleicht mit mindway?) Dazu eine schöne Morgenaffirmation von Louise L. Hay:

"Heute ist ein wundervoller Tag. Ich bin voller Dankbarkeit. Ich lasse jetzt mit Leichtigkeit alle negativen Glaubenssätze los. Es ist angenehm und leicht für mich, mich zu verändern. So bin ich jetzt frei von der Vergangenheit und höre auf, mich selbst zu kritisieren und mir selbst Angst einzujagen. Ich bin sanft, liebenswürdig und geduldig zu mir selbst. Ich gehe ganz behutsam mit meinem Bewußtsein um. Mein Weg ist jetzt gerade und eben. Ich lobe und fördere mich selbst. Ich liebe und akzeptiere mich so wie ich bin mit all meinen Schwächen und Stärken. Ich bin frei von der Vergangenheit und liebe mich jetzt. Ich gedeihe auf all meinen Wegen und bin bereit mich zu ändern und zu wachsen."


Wenn Du jeden Morgen das Gebet liest, beginnst Du jeden Tag positiv. Und das ist letzten Endes sehr entscheidend dafür, wie der Tag ablaufen wird. Kennst Du den Ausspruch: "Ich bin heute mit dem linken Bein aufgestanden. Mir gelingt heute einfach gar nichts. Heute ist nicht mein Tag." Hast Du diesen Ausspruch auch schon einmal verwandt? Tröste Dich, ich auch. Oft sogar. Und warum? Weil ich gar keine Lust auf diesen Tag bzw. auf das was mir dieser Tag bringen würde, hatte. Wenn ich aber schon so negativ in den Tag gehe, dann kannst Du Dir vorstellen, wie dieser dann ablaufen wird. Beginne also jeden Tag positiv mit einer Portion Selbstliebe. Denn die ersten Minuten Deines Tages entscheiden wie der Tag für Dich wird. Du wirst sehen, Deine Umwelt wird entsprechend reagieren. In diesem Zusammenhang schrieb Phil Bosmans in seinem Buch "Worte zum Menschsein" eine kurze Gesch
ichte, die ich Dir nicht vorenthalten möchte.

"Achten Sie einmal darauf, wie Sie morgens aufwachen. Sie sind noch nicht ganz Herr Ihrer selbst. Es braucht einige Mühe, die Augen zu öffnen. Versuchen Sie einmal, zu entdecken, was in den ersten, kaum bewussten Augenblicken des Tages in Ihnen vorgeht: Finden Sie es herrlich, wach zu werden? Leben Sie diesen Tag gern? Haben Sie Lust, ihn zu beginnen? Oder fühlen Sie eine bleierne Last auf Sie zukommen? In diesem unbewachten Augenblick können Sie entdecken, ob Sie glücklich sind. Es geht nicht um das allzu geläufige "Geht mir gut", "Geht mir nicht so gut". Das Glück sitzt tiefer. Können Sie ein ehrliches Ja sagen zu Ihrem Mann, zu Ihrer Frau, zu Ihren Kindern, zu den Menschen, mit denen Sie zusammenkommen, mit denen Sie zusammenleben? Sind Sie froh über den Tag, der unwiderruflich vor Ihnen liegt? Oder haben Sie insgeheim bereits kapituliert und stehen voller Widerwillen auf, mit zwei lahmen Beinen? Aber seien Sie ehrlich. Antworten Sie nicht zu schnell. Schminken Sie Ihr Bewusstsein nicht danach, wie Sie auf der Bühne Ihrer selbst er scheinen möchten. Es lohnt die Mühe, sich dabei zu ertappen, ob man glücklich ist oder nicht. Und wenn nicht, fragen Sie sich: warum? Es gibt keinen Menschen auf der Welt, der an diesem Augenblick etwas ändern kann, außer Ihnen selbst. Denn es gibt keinen, der diesen Tag an Ihrer Stelle leben kann".

Nehmen wir zum Beispiel das Morgengedicht von LOUISE L. HAY, welches Du vielleicht an Deinen Badezimmer Spiegel anbringst. Dieses Gedicht kannst Du dann jeden Morgen lesen. Das wird irgendwann zur Gewohnheit werden, so dass Du Dich schon fast wie von alleine an dieses Gedicht erinnern wirst, wenn Du morgens aufstehst. Beende auch jeden Tag positiv (vielleicht auch wieder mit mindway?) Wie hast Du bisher Deinen Tag beendet? Bist Du von
der Arbeit nach Hause gekommen, hast was gegessen, um sich dann vor dem Fernseher breit zu machen. Hast du vielleicht, wie viele andere auch, von der großen Illusion des Fernsehens berauschen lassen. Und schaust Du Dir auch immer wieder die Nachrichten, mit all ihren Grausamkeiten an? Oder
kommst Du genervt nach Hause, gibst Dich noch kurz mit deiner Frau bzw. Deinem Mann und Deinen Kindern ab, um dann dem Hobby nach zu gehen. Fällst Du danach müde ins Bett und willst nur noch Deine Ruhe haben? Nun daran ist absolut nichts ungewöhnliches. Das machen Millionen Menschen genauso wie Du. Viele wundern sich dann, wenn sie Nachts schlecht schlafen und komische, vielleicht sogar schlimme Träume „erleben“!

Mache es doch in Zukunft anders. Wie fühlst Du Dich morgens, wenn Du gerade aufgestanden bist, nachdem Du eine schlimme Nacht hinter Dich gebracht hast? Eine Nacht mit einem bösen Traum? Einem Traum indem es Dir so richtig dreckig ging? Und wie fühlst Du Dich morgens, nach dem Aufwachen, wenn Du eine wunderbare Nacht hinter Dir hast, mit einem ganz tollen, wunderschönen Traum? Ein Traum wie er schöner nicht sein könnte? Einem Traum, bei
dem Dir alles gelungen ist? Was ist schöner? Und jetzt die nächste Schlussfolgerung. Glaubst Du, dass Du das beeinflussen kannst? NEIN? Nun dann stelle ich Dir eine andere Frage. Kindern sagt man immer: „Wenn Du Dir diesen Horrorfilm anschaust, träumst Du heute Nacht bestimmt davon. Dann kriegst Du bestimmt Alpträume!“ Jetzt meine Frage; glaubst Du, dass dies bei uns Erwachsenen anders ist? Beobachte das doch einmal selbst. Wenn
Du Abends mit schlimmen, negativen Gedanken Deine Nacht beginnst, wie wird dann Deine Nacht? Und wenn Du mit positiven, schönen Gedanken und Bildern Deine Nacht beginnst, wie wird dann Deine Nacht? Führe diesen Test doch einmal selbst durch!

Meine Erfahrung ist die, dass ich immer das träume wovon ich vor dem Schlafen gehen beeinflusst war. Da ich aber selbst steuern kann, wovon ich mich beeinflussen lasse, kann ich auch meine Träume selbst wählen. Allerdings gilt es hier zu bedenken, dass viele am Anfang noch nicht richtig abschalten können. Das bedeutet, dass das Geschehen des Tages sie immer noch zu sehr beschäftigt. Und so verarbeiten auch viele in der Nacht, die Geschehnisse des Tages. Doch Übung macht den Meister. Beeinflusse Dich selbst jeden Abend positiv und Deine Nächte und Träume werden immer mehr positiv ausgerichtet werden. Deswegen beende jeden Tag damit, dass Du Dir Gedanken machst, was Dir positives an diesem Tag widerfahren ist. Aber Du kannst noch weitergehen. Stelle Dir noch andere schöne, positive Dinge vor. Der letzte schöne Urlaub, der Erfolg beim letzten Wettbewerb oder auch was Du alles positiv in Zukunft verändern willst. Beende den Tag mit positiven Bildern!

Nicht nur diese kleinen Übungen können so zu Gewohnheiten werden, sondern auch andere Dinge kannst Du Dir an-ge-wöhnen! Dinge die sinnvoll sind und Dir den Tagesablauf erleichtern. Denke an Deinen Haustürschlüssel als Beispiel.

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